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Artikel

  • Ökobilanz der wichtigsten Reinigergruppen

    Die Deutsche Gesellschaft für Galvano- und Oberflächentechnik e.V. (DGO) hat in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung (IVV) und dem Institut für Technische Chemie (ITC) der Friedrich-Schiller-Universität Jena ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (bmb+f) gefördertes Forschungsprojekt zur ganzheitlichen Bilanzierung von Verfahren der industriellen Teilereinigung durchgeführt.

     

  • Ausgangslage

    In allen Bereichen der metallverarbeitenden, Elektro- und Elektronikindustrie muss die Mehrzahl der Werkstücke zwischen den einzelnen Bearbeitungs- und Montageabschnitten gereinigt werden. In Deutschland waren 1994 etwa 30000 bis 40000 Reinigungsanlagen in Betrieb. Vor dem Erlass der zweiten Bundes-Immissionsschutzverordnung wurde dieser Bestand etwa zur Hälfte durch Anlagen, die mit Halogenkohlenwasserstoffen (HKW; hauptsächlich FCKW und CKW) und mit wässrigen Systemen arbeiten, gedeckt. Aus den gestiegenen Anforderungen an den Arbeits- und Umweltschutz, die Wirtschaftlichkeit und Reinigungsqualität sind in den letzten Jahren verfahrenstechnische Systemlösungen mit reduzierten Energie- und Materialverlusten, sowie Emissionen und zu entsorgenden Abfällen entstanden.

     

  • Vergleichskriterien

    Ein sinnvoller Verfahrensvergleich kann jeweils nur für die einzelnen Reinigungsaufgabenkategorien erfolgen. Im folgenden sind für jede Reinigungsaufgabenkategorie die Ergebnisse der Wirkungsabschätzung des Gesamtbilanzraumes für die regionalen/globalen Wirkungskategorien im anlagenspezifischen Vergleich zusammengefasst. Für jede Wirkungskategorie wurde der höchste Wert der C(CKW)-, K(NHKW)- oder W(wässrig)-Anlage zu 100 % gesetzt und die Ergebnisse der anderen Anlagen relativ dazu abgebildet. Die Anteile zeigen die relativen Veränderungen an, wie sie bei einem Technologiewechsel unter gegebenen Randbedingungen zu erwarten wären.

     

  • Anlagenvergleich 2

    In allen drei Anlagen dieser Kategorie werden Drehteile für Sanitärarmaturen gereinigt.

     

  • Anlagenvergleich 3

    In den Anlagen dieser Kategorie werden unterschiedliche Dreh-, Stanz- und Pressteile aus dem Bereich Medizintechnik gereinigt. Es liegt ein hoher Anteil einzeln positionierter Teile vor, die Wertschöpfung pro Teil ist relativ hoch.

     

  • Anlagenvergleich 4

    In den Anlagen dieser Kategorie werden unterschiedliche Dreh- und Stanzteile aus den Bereichen Elektro-, Steuerungs- und Empfangstechnik gereinigt.

     

  • Anlagenvergleich 6

    In den Anlagen dieser Kategorie werden meist Drehteile und unterschiedliche Anteile an Stanz- und Sinterteilen gereinigt. Der überwiegende Teil der Werkstücke sind Zulieferteile der Automobilindustrie.

     

  • Anlagenvergleich 1 und 5

    Die Auswertung der erhobenen Daten zeigte, dass sich die Reinigungsaufgaben der drei Anlagen so stark unterschieden, dass vergleichende Aussagen nur sehr eingeschränkt möglich sind. Die Anlagen von Tripel 1 bilden daher keine Reinigungsaufgabenkategorie.

     

  • Fazit des Anlagenvergleichs

    Die wichtigsten Ergebnisse des Vergleiches

     

  • Optimierungspotentiale bei Anlagen

    Optimierungspotentiale bei Anlagen