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Recycling flüssiger Reiniger
Nicht nur gestiegenes Umweltbewusstsein und eine immer schärfere Umweltgesetzgebung, sondern auch wirtschaftliche Aspekte zwingen zu einer immer besseren Ausnutzung der eingesetzten Reinigungsflüssigkeiten. Die Möglichkeiten in diesem Bereich sind vielfältig und erstrecken sich von Reinigungsanlagen mit geschlossenen internen Reiniger- und Spülwasserkreisläufen, über die zentrale Reinigeraufbereitung im Betrieb, bis hin zur fachgerechten außerbetrieblichen Aufbereitung durch darauf spezialisierte Unternehmen.
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Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG)
Das "Gesetz zum Schutz vor schädlichen Umwelteinwirkungen durch Luftverunreinigungen, Geräusche, Erschütterungen und ähnliche Vorgänge" (Bundes-Immissionsschutzgesetz - BImSchG) bindet den Betreiber genehmigungspflichtiger Anlagen neben den allgemeinen Pflichten zum Umweltschutz auch an Pflichten zur Vermeidung von Abfall, die direkte Auswirkungen auf die Wiederverwertung der Reinigungsmittel in Anlagen haben können.
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Wasserhaushaltsgesetz, Abwasserverordnung und Abwasserabgabengesetz
Wasserhaushaltsgesetz, Abwasserverordnung und Abwasserabgabengesetz
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Umwelthaftungsgesetz - UmweltHG, Strafgesetzbuch- StGB
Umwelthaftungsgesetz - UmweltHG, Strafgesetzbuch- StGB
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Richtlinie 1999/13/EG
Richtlinie 1999/13/EG
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Chemische Badaufbereitung
Chemische Badaufbereitung
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Badaufbereitung durch Destillation
Unter Destillation (destillare, lat. = herabtropfen) wird die Trennung einer Lösung durch Verdampfen und anschließendes räumlich getrenntes Kondensieren der Einzelkomponenten verstanden. Grundlage für die Trennung sind unterschiedliche Siedetemperaturen von Reinigungsmittel und gelösten Verschmutzungen. Liegen diese zu dicht beieinander (weniger als 10 °C Unterschied), kann durch Destillation keine Trennung erfolgen. Zumeist liegen die Siedepunkte der Reinigungsmittel deutlich unter denen der gelösten Öle und Fette.
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Badaufbereitung durch Filtration
Die Filtration stellt ein sehr effektives Verfahren zur Entfernung von festen und flüssigen Verunreinigungen aus Reinigungsfluiden dar. Die Wahl des Filters hängt dabei außer von der geforderten Durchsatzmenge und der Art des Reinigungsmediums stark von Art und Größe der zu entfernenden Verunreinigung ab.
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Badaufbereitung durch Flotation
Unter Flotation wird allgemein die Abtrennung fester oder flüssiger Phasen aus einem flüssigen Medium durch Anreicherung an aufsteigenden Gasbläschen verstanden, welche die Stoffe an die Flüssigkeitsoberfläche transportieren und dort ansammeln. Die Flotation wird vornehmlich zur Aufbereitung wässriger Reiniger eingesetzt. Dabei müssen die aufsteigenden Gasbläschen entweder sehr klein gehalten werden, damit sie nicht beim Aufstieg zerplatzen, oder es müssen dem Abwasser entsprechende schaumbildende Additive zugegeben werden. Die zu entfernenden Partikel und Ölrückstände lagern sich an den Gasbläschen an und schwimmen zur Oberfläche auf, wo sie sich anreichern und abgeschieden oder abgestreift werden können. Das Verfahren wird durch hydrophobes (wasserabweisendes) Verhalten der abzutrennenden Stoffe begünstigt, so dass oftmals Chemikalien zugesetzt werden, die die Hydrophobie der Schmutzstoffe erhöhen. In der Praxis werden verschiedene Flotationsverfahren eingesetzt, die sich hauptsächlich in der Art der Erzeugung der Gasbläschen unterscheiden. Eine Kombination des Flotationsverfahrens mit anderen Aufbereitungsverfahren ist gängige Praxis.
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Badaufbereitung durch Koaleszer
An hydrophoben (wasserabweisenden) Kunststoffoberflächen, oft Polypropylen in Form von kleinen Kugeln oder gewellten Platten, fließen emulgierte Öltröpfchen leicht zusammen (Koaleszenz). Die sich an der Kunststoffoberfläche ansammelnde ölreiche Phase steigt zur Badoberfläche auf und kann dort abgezogen und entsorgt werden. Typische Bauformen derartiger Koaleszer sind mit Kunststoffkugeln gefüllte, von dem aufzubereitenden Reiniger durchflossene Säulen oder schräg gestellte, unterspülte Platten.
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Badaufbereitung durch Schwerkraftverfahren
Durch Einsatz von Schwerkraftverfahren können die Standzeiten von Reinigungsbädern mit nur geringem anlagentechnischen Aufwand und äußerst geringem Energieeinsatz oftmals erheblich verlängert werden. Der Haupteinsatzbereich der Schwerkraftverfahren ist die Aufbereitung wässriger Reiniger. Hierbei werden emulgierte Verschmutzungen (vornehmlich Öle und Fette) und dispergierte Feststoffe (z. B. Späne) aus dem Bad entfernt, so dass der Reiniger nahezu unbegrenzt einsatzfähig bleibt. Werden zusammen mit den Verunreinigungen auch aktive Badbestandteile, z. B. Tenside, ausgetragen, muss der Reiniger von Zeit zu Zeit durch Zugabe von Aktivstoffen nachgeschärft werden. Für die Aufbereitung nach dem Schwerkraftprinzip sind sogenannte demulgierende wässrige Reiniger besonders gut geeignet, welche die Verunreinigungen nur bei starker Badbewegung kurzzeitig emulgieren und sie bei der anschließenden Badaufbereitung leicht wieder abgeben. Für Lösemittel sind Schwerkraftverfahren meist nicht sinnvoll anwendbar, da gelöste Verunreinigungen nicht nach dem Schwerkraftprinzip abgetrennt werden können. Dies gilt natürlich auch für lösbare Substanzen, wie Salze, in wässrigen Reinigern.
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Zusammenfassung der Verordnung zur Umsetzung der Richtlinie 1999/13/EG
Zusammenfassung der Verordnung zur Umsetzung der Richtlinie 1999/13/EG über die Begrenzung von Emissionen flüchtiger organischer Verbindungen
