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Artikel

  • Übersicht der Reinigungsmittel

    Unter Reinigungsmitteln können allgemein alle zur Reinigung verwendeten Stoffe verstanden werden. Dies können neben den Reinigungsflüssigkeiten auch Feststoffe, Gase, Dispersionen oder überkritische Fluide sein.

     

  • Neutralreiniger

    Neutralreiniger sind wässrige Reiniger mit einem pH-Wert im neutralen Bereich (üblicherweise pH 6 bis 9). Der Hauptbestandteil von Neutralreinigern ist Wasser, dem oberflächenaktive Wirkstoffe, wie Tenside und Emulgatoren, zugegeben werden. Zur Reinigung korrosionsempfindlicher Bauteile werden oftmals zusätzlich Korrosionsinhibitoren beigemischt. Anorganische Komponenten fehlen weitgehend. Die bei der Reinigung ablaufenden Mechanismen sind Dispergieren und Emulgieren der an der Bauteiloberfläche haftenden Öle und Schmutzpartikel sowie Lösen polarer Stoffe, wie z. B. Salze.

     

  • Alkalische Reiniger

    Alkalische Reiniger sind wässrige Lösungen mit einem pH-Wert > 7. In der Oberflächenreinigung wird zwischen stark (pH-Wert > 12) und schwach (pH-Wert 9 bis 12) alkalischen Lösungen unterschieden. Zu den häufig verwendeten Grundkomponenten alkalischer Reiniger gehören: Alkalihydroxide, Alkalikarbonate, Phosphate, Borax, Silikate und Cyanide. Daneben sind in der Regel oberflächenaktive Substanzen (Tenside, Emulgatoren) und Inhibitoren enthalten.

     

  • Saure Reiniger

    Saure Reiniger sind wässrige Lösungen mit einem pH-Wert < 6. Diese Reinigergruppe zeichnet sich durch eine relativ komplexe Zusammensetzung aus. Typische Komponenten eines sauren Reinigers sind: Ein saurer Bestandteil, wasserlösliche organische Lösemittel, oberflächenaktive Substanzen und Inhibitoren.

     

  • Chlorkohlenwasserstoffe (CKW)

    Die meisten der zu Reinigungszwecken eingesetzten organischen Lösemittel können, entsprechend ihrer Reinigungseigenschaften und Einsatzgebiete, in Kohlenwasserstoffe, sauerstoffhaltige Kohlenwasserstoffe und Chlorkohlenwasserstoffe unterteilt werden.

     

  • Kohlenwasserstoffe

    Die meisten der zu Reinigungszwecken eingesetzten organischen Lösemittel können, entsprechend ihrer Reinigungseigenschaften und Einsatzgebiete, in Kohlenwasserstoffe, sauerstoffhaltige Kohlenwasserstoffe und Chlorkohlenwasserstoffe unterteilt werden.

     

  • Sauerstoffhaltige Kohlenwasserstoffe

    Die meisten der zu Reinigungszwecken eingesetzten organischen Lösemittel können, entsprechend ihrer Reinigungseigenschaften und Einsatzgebiete, in Kohlenwasserstoffe, sauerstoffhaltige Kohlenwasserstoffe und Chlorkohlenwasserstoffe unterteilt werden.

     

  • Pflanzenölbasierte Reiniger

    Pflanzenöle, wie Sojaöl, Rapsöl oder Kokosöl, und ihre Fettsäureester können bei industriellen Reinigungsprozessen als Ersatz für Kohlenwasserstoffreiniger verwendet werden. Da reine Pflanzenöle im Allgemeinen eine zu hohe Viskosität besitzen und nicht stabil genug gegenüber Oxidation sind, werden ihre Fettsäuren verestert.

     

  • Wasser/Kohlenwasserstoff-Emulsionen

    Zu Reinigungszwecken werden zumeist Emulsionen aus Wasser und unpolaren Kohlenwasserstoffen unter Einsatz von Emulgatoren gebildet. Der Vorteil derartiger Emulsionen ist ihr universelles Lösevermögen.

     

  • MPC-Reiniger

    Die MPC-Reiniger bestehen aus Wasser und hoch aktiven Wirkstoffen. Durch Wärmeeinwirkung und/oder Agitation, z.B. Ultraschall, werden die sogenannten Micro Phasen gebildet. Diese Micro Phasen sind in der Lage unterschiedlichste Arten von Verunreinigungen zu entfernen.

     

  • Gleitschleif-Compounds

    Gleitschleifmittel/ Gleitschleif-Compounds

     

  • Schleifkörper für das Gleitschleifen

    Je nach Arbeitsaufgabe werden Schleifkörper mit unterschiedlichen Polier- und Schleifwirkungen benötigt. Bearbeitungsziel, Maschinengröße und Teilegewicht sind wichtige Faktoren bei der Auswahl. Die Schleifkörper bestehen aus Kunststoff, Keramik oder rostfreiem Stahl und sind in verschiedenen Formen und Größen lieferbar.

     

  • Kauri-Butanol-Wert

    Kauri-Butanol-Wert

     

  • Terpene

    Terpene sind in der belebten Natur sehr weit verbreitete Sekundärstoffwechselprodukte mit oft niedrigem Siedepunkt und starkem Geruch. Kennzeichnend für die Gruppe der Terpene ist der Grundbaustein Isopren (C5H8). Die Terpenmoleküle können ketten- oder ringförmig auftreten, sodass sich eine große Vielfalt von Verbindungen ergibt.

     

  • Aromatische Kohlenwasserstoffe

    Aromatische Kohlenwasserstoffe bestehen aus Molekülen mit einem planaren C6-Ring als Basis. Beispiele sind Benzol, Toluol, Xylol und Phenol. Neben ihrer direkten toxischen Eigenschaften (die toxischen Wirkungen betreffen vorwiegend das zentrale Nervensystem, gleichzeitig kann es zu Leber und Nierenschädigungen kommen) sind Aromate Vorläufersubstanzen zur Entstehung von Photosmog, wie er in Ballungszentren im Sommer beobachtet wird (Sommersmog).

     

  • Spezialbenzin

    Spezialbenzin

     

  • Testbenzin

    Testbenzin

     

  • Strahlmittel

    Durch die richtige Wahl des Strahlmittels kann eine maßgebliche Veränderung oder Beschädigung des zu strahlenden Werkstückes verhindert werden. Es gibt eine große Zahl unterschiedlicher Strahlmedien, die wiederum in zahlreichen Größenklassen angeboten werden.

     

  • Emulgatoren

    Emulgatoren sind grenzflächenaktive Substanzen, die die Emulsionsbildung in einem Zweiphasengemisch unterstützen.

     

  • Tenside

    Tensidmoleküle besitzen ein hydrophiles (wasserfreundliches) und ein hydrophobes (in Wasser nicht lösliches) Ende. Bei der Reinigung dringen die hydrophoben Enden der Tenside in unpolare Schmutzteilchen ein, während die hydrophilen Enden ins Wasser ragen. Durch Bewegung des Bades werden die Schmutzteilchen abgelöst, dispergiert (durch Zerteilen) und emulgiert. In der umgebenden Flüssigkeit gelöste Tenside stabilisieren die Emulsion. Sie wirken als Emulgator.

     

  • Dispergieren / Emulgieren

    Erklärung der Begriffe Dispergieren und Emulgieren

     

  • Polarität eines Lösemittels

    Chemische Bindungen entstehen durch Austausch von Valenzelektronen zwischen den Atomen. Die Richtung des Elektronentransfers, d. h. welches Element die Elektronen abgibt und welches sie anzieht oder aufnimmt, hängt von der sogenannten Elektronegativität (EN) ab. In einer Bindung zweier Atome werden die gemeinsamen Bindungselektronen stärker zu dem elektronegativeren Atom hingezogen. Die Bindung wird um so stärker polarisiert, je größer der EN-Unterschied der beiden beteiligten Partner ist.

     

  • Ölabtrennung

    Vorstellung von verschiedenen Methoden der Ölabtrennung

     

  • Alkalihydroxide

    Alkalihydroxide sind stark alkalische Verbindungen mit hohem Verseifungsvermögen.

     

  • Alkalikarbonate

    Alkalikarbonate bilden einen wichtigen Bestandteil alkalischer Entfettungsmittel.

     

  • Verseifung

    Bei der Verseifungsreaktion wird ein Fettmolekül in einer basischen Lösung aufgespaltet. Die drei Fettsäuremoleküle verbinden sich jeweils mit einem OH-Ion und bilden ein Salz. Ein derartiges Salz einer Fettsäure wird als Seife bezeichnet.

     

  • Phosphate

    Phosphate werden als Entfettungsmittel für Weich- und Leichtmetalle sowie zur Reinigung von Nahrungsmittelbehältern und Flaschen eingesetzt.

     

  • Borax

    Bei Kompositionen für die Reinigung alkaliempfindlicher Metalle wird in einigen Fällen Borax zugesetzt.

     

  • Silikate

    Silikate (Natriummetasilikat) sind kaum aggressiv und haben ausgezeichnete peptisierende und emulgierende Eigenschaften.

     

  • Cyanide

    Die Cyanide der Alkalimetalle eignen sich besonders gut als Zusatz zu elektrolytischen Entfettungs- und Entrostungsbädern.

     

  • Neutralisation

    Bei der Neutralisation werden saure oder alkalische Abwässer auf einen neutralen pH-Wert gebracht.

     

  • Alkohole

    Alkohole (Alkanole) sind aliphatische Kohlenwasserstoffverbindungen, bei denen eine oder mehrere Hydroxylgruppen (OH) direkt am Kohlenstoff gebunden sind.

     

  • Anorganische Säuren

    Anorganische Säuren werden durch Reaktionen zwischen Nichtmetalloxiden und Wasser gebildet.

     

  • Organische Säuren

    Organische Säuren werden in einer Vielzahl von Metallreinigungsprozessen verwendet. Die vorzugsweise benutzten organischen Säuren sind: Essigsäure, Zitronensäure, EDTA (Ethylendiamin-Tetra-Essigsäure) und Glykonsäure.

     

  • Saure Salze

    Saure Salze entstehen durch die Reaktion anorganischer Säuren mit Metallen der ersten Hauptgruppe.

     

  • Ester

    Ester sind chemische Verbindungen, die unter Wasserabspaltung bei der Reaktion von Säuren und Alkoholen entstehen.

     

  • Schwerflüchtige Kohlenwasserstoffe (Hochsieder)

    Bei schwerflüchtigen Kohlenwasserstoffen sind die C-Atome nicht nur kettenförmig aneinander gereiht, sondern treten verzweigt auf oder bilden Ringe.

     

  • Ketone

    Ketone sind Oxidationsprodukte von sekundären Alkoholen.

     

  • Aliphatische Kohlenwasserstoffe

    Aliphatische Kohlenwasserstoffe werden in der Regel durch Destillation aus Mineralölen gewonnen und treten als Vielstoffgemische auf

     

  • Klasseneinteilung der Verordnung brennbarer Flüssigkeiten (VbF)

    Brennbare Flüssigkeiten sind Stoffe mit Flammpunkt, die bei 35 °C weder fest noch salbenförmig sind und bei 50 °C einen Dampfdruck von 3 bar oder weniger haben.

     

  • Aldehyde

    Bei den Aldehyden handelt es sich um organische Verbindungen, deren Moleküle an einem Alkyl-Rest eine COH-Gruppe (Aldehyd-Gruppe) besitzen.

     

  • Ether

    Verbindungen aus der Gruppe der Ether sind durch ein Sauerstoffatom in der Kohlenstoffkette charakterisiert und werden zumeist durch das Verbinden zweier Alkoholmoleküle an ihren OH-Gruppen gebildet.