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Geeignete Reinigungsmittel für die Ultraschallreinigung

Die Art des verwendeten Reinigungsmittels richtet sich in erster Linie nach der Art der zu entfernenden Verunreinigungen und nach dem zu reinigenden Gut. Eingesetzt werden können sowohl wässrige Reiniger, als auch organische Lösungsmittel.

Die Art des verwendeten Reinigungsmittels richtet sich in erster Linie nach der Art der zu entfernenden Verunreinigungen und nach dem zu reinigenden Gut. Eingesetzt werden können sowohl wässrige Reiniger, als auch organische Lösungsmittel.



Wässrige Reiniger


Die zur Ultraschallreinigung verwendeten wässrigen Reiniger werden meistens neutral oder leicht basisch, seltener sauer eingestellt. Basische Reiniger werden zur Entfernung von fettigen, öligen Verunreinigungen verwendet, während zur Entrostung auf saure Bäder zurückgegriffen wird. Die Oberflächenspannung wird zur besseren Benetzung der Bauteiloberfläche durch geeignete Zusätze herabgesetzt. Die Reinigung erfolgt meist bei Temperaturen von 50 - 80 °C. Nach der Reinigung mit wässrigen Reinigern werden die Teile in Leitungswasser oder, bei höheren Reinheitsanforderungen, in vollentsalztem Wasser gespült und anschließend getrocknet. Wässrige Reiniger sind insbesondere dann vorteilhaft, wenn das zu reinigende Gut nach der Reinigung nass weiterverarbeitet werden soll, z. B. in der Galvanik. Die elektrische Leitfähigkeit des wässrigen Reinigers verhindert zudem die elektrostatische Aufladung der bereits entfernten, sich in der Lösung befindlichen Partikel und damit auch die elektrische Anziehung zur bereits gereinigten Oberfläche.



Organische Lösungsmittel


Die Verwendung von organischen Lösungsmitteln erleichtert die Trocknung der Bauteile nach der Reinigung. Standardreiniger sind Chlorkohlenwasserstoffe, wie Trichlorethylen (Tri) und Perchlorethylen (Per), wobei allerdings aufgrund deren Gesundheitsgefährdung strenge Auflagen zu beachten sind (vgl. Arbeitsschutz CKW ). Medien auf der Basis gemischter Kohlenwasserstoffe sind ebenfalls geeignet. Allerdings ist die Schallübertragung in der Regel schlechter. Des weiteren erfordert die Brand- und Explosionsgefahr teure geschützte Anlagenausführungen. Nach der Reinigung werden die Bauteile in Lösemittel gespült, um die verbleibenden Verschmutzungen zu entfernen. In diesen Spülbädern können Inhibitoren zum Korrosionsschutz zum Einsatz kommen. Organische Lösungsmittel bieten sich insbesondere dann an, wenn die gereinigten Teile nicht weiterverarbeitet und vor Korrosion geschützt werden sollen.

Name des Autors: admin