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Aldehyde

Bei den Aldehyden handelt es sich um organische Verbindungen, deren Moleküle an einem Alkyl-Rest eine COH-Gruppe (Aldehyd-Gruppe) besitzen.

Bei den Aldehyden handelt es sich um organische Verbindungen, deren Moleküle an einem Alkyl-Rest eine COH-Gruppe (Aldehyd-Gruppe) besitzen. Die Aldehyde (Alkanale) lassen sich durch Entzug von H-Atomen (Dehydrierung bzw. Oxidation) von den primären Alkoholen ableiten.











Die niederen Aldehyde, wie z. B. Acetaldehyd, sind flüchtig und haben einen unangenehm stechenden, schleimhautreizenden Geruch. Viele höheren Aldehyde haben einen angenehmen, obst- oder blumenartigen Geruch. Die Siedepunkte der Aldehyde steigen mit den Molmassen und liegen niedriger als die der zugehörigen Alkohole; die niederen Aldehyde sind wasserlöslich, die höheren nicht. Die Aldehyde reagieren neutral oder höchstens schwach sauer; sie können leicht zu den entsprechenden organischen Säuren oxidiert werden. Die höheren Aldehyde sind flüssig bis fest. Die Neigung zur Kondensation und Polymerisation wird für die Synthese von Kunststoffen (Polyformaldehyd) und Kunstharzen (Aldehydharze) genutzt.

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