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Aliphatische Kohlenwasserstoffe

Aliphatische Kohlenwasserstoffe werden in der Regel durch Destillation aus Mineralölen gewonnen und treten als Vielstoffgemische auf

Kohlenstoff ist vierbindig (vierwertig) und besitzt die Fähigkeit zur Kettenbildung. Es entstehen Verbindungen des Typs CnH2n+2 (gesättigte aliphatische Kohlenwasserstoffe = Alkane), deren einfachste Vertreter lineare Reihen sind:









Die Moleküle aliphatischer Kohlenwasserstoffe können auch Verzweigungen aufweisen. Gesättigte Kohlenwasserstoffe, bei denen die C-Atome entweder in einer geraden Kette oderin einer Kette mit Verzweigungen miteinander verbunden sind, werden als Paraffine bezeichnet. Treten in einer Kohlenwasserstoffkette Mehrfachbindungen auf, heißen die Verbindungen ungesättigt. Enthalten die Kohlenwasserstoffmoleküle eine oder mehrere Doppelbindungen / Dreifachbindungen, werden sie als Alkene / Alkine bezeichnet.











Gesättigte aliphatische Kohlenwasserstoffe können auch in Ringform vorliegen. Sie werden als Naphtene bezeichnet. Im Allgemeinen sind sie etwas reaktionsfreudiger als Paraffine. Meist sind mehrere Ringe miteinander verbunden. Naphtenische Kohlenwasserstoffe zeichnen sich durch gute Kältebeständigkeit aus. Die bekanntesten Verbindungen sind:













Aliphatische Kohlenwasserstoffe werden in der Regel durch Destillation aus Mineralölen gewonnen und treten als Vielstoffgemische auf. Die Flüchtigkeit und die Entflammbarkeit der Gemische sinkt mit steigendem Anteil langkettiger Moleküle. Aliphate sind unpolar und können daher als Lösemittel für Öle und Fette dienen. Als Maß für das Lösevermögen eines Aliphatengemisches kann der Kauri-Butanol-Wert dienen. Die Toxizität aliphatischer Kohlenwasserstoffe ist deutlich geringer als die der aromatischen oder halogenierten Kohlenwasserstoffe.
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