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Tenside

Tensidmoleküle besitzen ein hydrophiles (wasserfreundliches) und ein hydrophobes (in Wasser nicht lösliches) Ende. Bei der Reinigung dringen die hydrophoben Enden der Tenside in unpolare Schmutzteilchen ein, während die hydrophilen Enden ins Wasser ragen. Durch Bewegung des Bades werden die Schmutzteilchen abgelöst, dispergiert (durch Zerteilen) und emulgiert. In der umgebenden Flüssigkeit gelöste Tenside stabilisieren die Emulsion. Sie wirken als Emulgator.

Sollen Verunreinigungen von einer Oberfläche entfernt werden, müssen ihre Bindungskräfte überwunden werden. Der Reiniger muss die Schmutzstoffe sowohl ablösen als auch abtransportieren. Jede Flüssigkeit besitzt eine bestimmte Oberflächenspannung, die vom Grundstoff und eventuell darin gelösten anderen Stoffen abhängig ist. Befindet sich eine Flüssigkeit in Kontakt mit einer anderen Flüssigkeit oder einem Festkörper, wird von der Grenzflächenspannung zwischen den Phasen gesprochen. Die Grenzflächenspannung an einer Wasser-Luft-Grenzfläche beträgt z. B. 72 mN/m. Durch das Lösen von Tensiden wird die Oberflächenspannung bzw. Grenzflächenspannung zwischen den einzelnen Phasen deutlich verringert (Reiniger-Luft-Grenzfläche ca. 30 - 35 mN/m). Je geringer die Grenzflächenspannung ist, um so besser ist das Eindring- und Benetzungsvermögen des Reinigers.


Tensidmoleküle besitzen ein hydrophiles (wasserfreundliches) und ein hydrophobes (in Wasser nicht lösliches) Ende. Bei der Reinigung dringen die hydrophoben Enden der Tenside in unpolare Schmutzteilchen ein, während die hydrophilen Enden ins Wasser ragen. Durch Bewegung des Bades werden die Schmutzteilchen abgelöst, dispergiert (durch Zerteilen) und emulgiert. In der umgebenden Flüssigkeit gelöste Tenside stabilisieren die Emulsion. Sie wirken als Emulgator.









Die Tenside unterscheiden sich in ihrem molekularen Aufbau hauptsächlich durch den hydrophilen Molekülteil. Beim hydrophoben Molekülteil handelt es sich stets um einen Kohlenwasserstoffrest. Bei dem hydrophilen Molekülteil werden anionische (negative Ladung), nichtionische (ungeladen), kationische (positive Ladung) und amphotere Enden unterschieden.


- kationische Tenside (quartenäre Ammoniumsalze, Imidazoliniumverbindungen)

- anionische Tenside (Seifen, lineare Alkybenzolsulfonate, sekundäre Alkansulfonate, Fettalkoholsulfate, Fettalkoholethersulfate)

- amphotere Tenside

- nichtionische Tenside (Alkoholethoxylate, Alkylphenolethoxylate)


Von größerer Bedeutung für die Oberflächenreinigung sind die anionischen Tenside, die oft in Verbindung mit nichtionischen Tensiden eingesetzt werden.

Name des Autors: team