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Emulgatoren

Emulgatoren sind grenzflächenaktive Substanzen, die die Emulsionsbildung in einem Zweiphasengemisch unterstützen.

Eine Emulsion ist allgemein ein Zweiphasengemisch aus zwei oder mehr nicht miteinander mischbaren Flüssigkeiten. Dabei bildet die Flüssigkeit, die in größerer Menge in dem Gemisch vorliegt, das Trägermedium, in dem die anderen Flüssigkeiten in Tröpfchenform verteilt vorliegen. Der Teilchendurchmesser der Tröpfchen schwankt dabei zumeist zwischen 10-4 und 10-8 m. Je nach Größe der vorliegenden Tröpfchen sind Emulsionen milchig trüb (Makroemulsion) bis klar (Mikroemulsionen). Grenzflächenaktive Substanzen, wie z. B. Tenside, unterstützen die Emulsionsbildung und wirken stabilisierend. Sie wirken als Emulgator.

Fette und Öle sind mit Wasser z. B. nur für eine kurze Zeit mischbar. Beim Einbringen mechanischer Energie (z. B. durch Rühren oder Ultraschall) entsteht eine Emulsion, die sich aufgrund der unterschiedlichen Dichten und Grenzflächenspannungen beider Flüssigkeiten wieder trennt. Durch den Zusatz von Tensiden als Emulgator entsteht ein stabiles System, wobei der hydrophile und der lipophile Anteil der Tenside die beiden Flüssigkeiten miteinander verbindet. Die Tenside ordnen sich an der Phasengrenze zwischen Öl und Wasser an, so dass sich, je nach dem vorliegenden Mengenverhältnis, Öl-in-Wasser-Emulsionen oder Wasser-in-Öl-Emulsionen bilden.















Öl-in-Wasser-Emulsion       Wasser-in-Öl-Emulsion
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