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Infrarotspektroskopie (IR und IR-RA)

Infrarotspektroskopie (IR und IR-RA)

Die IR-Spektroskopie beruht darauf, dass einige Substanzen infrarotes Licht bei bestimmten charakteristischen Wellenlängen absorbieren. Es können sowohl organische als auch anorganische Materialien untersucht werden. Anhand eines Vergleiches mit bekannten Spektren (Spektrenbibliothek notwendig) können die jeweiligen Atomgruppen identifiziert werden. Ist die Zusammensetzung von Substanzgemischen jedoch unbekannt, ist eine eindeutige Identifizierung schwer. Die Messzeit bei der IR-Spektroskopie beträgt in der Regel einige Minuten. Die laterale Auflösung liegt im Bereich von 20µm. Bei einigen Substanzen liegt die Nachweisempfindlichkeit im Bereich weniger Monolagen. Die IR-Spektroskopie gehört zu den einfach zu bedienenden und schnellen Gerätetechniken, ist jedoch kaum geeignet um in der Produktion eingesetzt zu werden, da eine Fehlinterpretation der vielen Peaks leicht möglich ist. Diese Art der Spektroskopie sollte ausschließlich in Laboren unter der Aufsicht von fachkundigem Personal durchgeführt werden.

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