Main menu

 


 


 


Kohlenstoffbestimmung durch Oxidation

Kohlenstoffbestimmung durch Oxidation

Durch dieses Testverfahren können Kohlenwasserstoffketten an der Oberfläche von Bauteilen quantitativ bestimmt werden. In einem Ofen werden die zu untersuchenden Bauteile auf Temperaturen von 200 ºC bis 800 ºC erwärmt. Die erforderliche Temperatur ist abhängig von der Schmutzzusammensetzung. Die Kohlenwasserstoffketten organischer Verschmutzungen werden zersetzt und desorbiert, wobei sich der Kohlenstoff mit dem sauerstoffhaltigen Transportgas im Ofen zu einem CO/CO2-Gemisch verbindet. Zur Messung des Kohlenstoffgehalts des Transportgases dient eine Leitfähigkeitsmesszelle, in der das Gas mit Natronlauge (NaOH) versetzt wird. Durch eine Zerlegung bei unterschiedlichen Temperaturen kann aufgrund der Unterschiede bei der Kohlenstofffreigabe zwischen verschiedenen Kohlenwasserstoffketten unterschieden werden. Ein Problem bei diesem Testverfahren ist die hohe Temperatur. Bei Temperaturen in dieser Höhe können bereits Gitterumwandlungen oder Diffusionsvorgänge stattfinden, die zu Strukturveränderungen des Materials führen. In solchen Fällen wäre diese Meßmethode den zerstörenden Prüfverfahren zuzuordnen.

Name des Autors: team