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Berliner Blau Test

Berliner Blau Test

Das zu untersuchende Bauteil wird in eine Indikatorlösung gelegt oder mit einem Tropfen dieser Indikatorlösung versetzt. Färbt sich die Oberfläche blau, ist sie nicht passiv. Dabei können Indikatorlösung verschiedener Zusammensetzung verwendet werden:

- Verdünnte H2SO4 (Schwefelsäure mit pH = 1), mit K3Fe(CN)6 (0,66 g/l = 0,002 M)


- Kochsalzlösung (58,5 g NaCl/l = 1 M; pH = 7) mit 1% K3Fe(CN)6.


Ist die Bauteiloberfläche aktiv, reagiert Fe in Kontakt mit der Indikatorlösung zu Fe2+. Fe2+ reagiert dann mit K3Fe(CN)6 (Kaliumhexacyanoferrat 3) zu einem intensiv blau gefärbtem Komplex (Berliner Blau), sodass geringste Konzentrationen von Fe2+ nachgewiesen werden können. Der Test beruht, ebenso wie der Kupfersulfat-Test, auf der Annahme, dass bei einer aktiven Stahloberfläche Fe relativ leicht zu Fe2+ oxidiert wird.

Name des Autors: team