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Wasserablaufprobe

Wasserablaufprobe

Die zu prüfende Oberfläche wird hierbei längere Zeit mit fließendem Wasser (Bidestillat) gespült. Nachdem der Vorgang des Spülens beendet ist, wird beurteilt, ein wie großer Anteil der Oberfläche wie lange mit Wasser benetzt bleibt. Wenn der verbleibende Wasserfilm über eine Minute nicht aufreißt oder Inseln bildet, liegt eine fett- und ölfreie Oberfläche vor.











Bild: Beratungsstelle für Strahlverwendung, Düsseldorf



Ein Beispiel einer Wasserablaufprobe ist in dem obigen Bild dargestellt:


Links: Keine Entfettung, Wassertropfen stehen auf der Metalloberfläche.
Mitte: Nicht vollständige Entfettung, Wasserfilm reißt an einigen Stellen auf.
Rechts: Vollständige Entfettung, Wasserfilm bedeckt gleichmäßig die Metalloberfläche.


Die Wasserablaufprobe wird in der Industrie zwar häufig eingesetzt, ist jedoch mit zahlreichen Fehlern behaftet. So kommt zum Beispiel der Dicke des Wasserfilms eine entscheidende Bedeutung zu, die jedoch kaum kontrollierbar ist.
Name des Autors: team