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Gleitschleif-Compounds

Gleitschleifmittel/ Gleitschleif-Compounds

Das Gleitschleifen erfolgt nur in Sonderfällen trocken, wobei Holzkörperchenmischungen, Sägespäne, Schleifmehle, Polierschrote, Granulate o. ä. als Zwischenstoffe eingesetzt werden. In der Regel werden jedoch Bearbeitungsfluide, sogenannte Compounds, zugegeben. Bei diesen Compounds handelt es sich um wässrige Reinigungsmittel, die, je nach Einsatzfall, alkalisch, sauer oder neutral eingestellt und mit Zusatzstoffen versehen werden. Durch die Compounds soll die Reinigung und der Oberflächenabtrag unterstützt und abgelöste Verschmutzungen aufgenommen werden. Da das Gleitschleifen ein relativ langwieriger Prozess mit Bearbeitungszeiten bis zu mehreren Stunden ist, kommt dem Korrosionsschutz der Bauteile während und nach der Reinigung eine große Bedeutung zu. Gleitschleif-Compounds enthalten daher zumeist auch Korrosionsschutzinhibitoren (in jüngerer Zeit auf pflanzlicher Basis). Die Zusammensetzung der Compounds richtet sich nach dem Werkstoff der zu reinigenden Bauteile sowie dem mit dem Gleitschleifen verfolgten Ziel. Typische Beispiele sind:


  • Neutrale oder schwach alkalische Universal-Compounds
  • Korrosionsschutz-Compounds für nicht rostfreie Eisenmetalle
  • Neutrale oder alkalische Entfettungs-Compounds
  • Saure Compounds für das Beizen und Polieren
  • Neutrale Compounds für die Bearbeitung von NE-Metallen
  • Schwach alkalische Kreislaufcompounds mit guten Aufbereitungseigenschaften
  • Schleifpasten zur Verstärkung der Schleifwirkung und Abtragsleistung
  • Polierpasten zum Aufhellen und Verbessern der Polier- und Glättwirkung

Name des Autors: team