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VakuumentölenBei der Vakuumentölung werden die zu reinigenden Bauteile in eine Vakuumkammer (1) gebracht und durch Heizstrahler (2) aufgeheizt. Die Prozesstemperatur und der Prozessdruck müssen dabei so gewählt werden, dass sämtliche zu entfernenden Verschmutzungen verdampft werden. Bei der Vakuumentölung werden die zu reinigenden Bauteile in eine Vakuumkammer (1) gebracht und durch Heizstrahler (2) aufgeheizt. Die Prozesstemperatur und der Prozessdruck müssen dabei so gewählt werden, dass sämtliche zu entfernenden Verschmutzungen verdampft werden. Das Verfahren ist auf die Entfernung flüssiger Verunreinigungen, insbesondere Öle und Kühlschmierstoffe, beschränkt. Partikelschmutz und andere feste oder pastöse Verunreinigungen können meist nicht verdampft werden. Der entstehende Öldampf wird mit einer Vorpumpe (3) und einer Vakuumpumpe (4) abgepumpt und in einem Kondensator (5) wieder verflüssigt. Das so abgetrennte Öl kann entsorgt oder wiederverwendet werden.
Ein besonderer Vorteil des Verfahrens ist, dass sowohl Einzelteile beliebiger Geometrie, als auch Baugruppen oder ganze Apparate ohne vorheriger Demontage effektiv gereinigt werden können. Die Bearbeitungszeiten bei der Vakuumentölung liegen, aufgrund der Evakuierung und der Aufheizdauer der Bauteile, im Bereich von ca. 5 bis 15 Minuten. Der Energieverbrauch ist aufgrund der erforderlichen Erhitzung der Bauteile relativ hoch.
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