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AbsaugenBeim Absaugen wird durch eine Vakuumpumpe ein Unterdruck erzeugt, mit dem lose anhaftende Schmutzpartikel eingesogen und in einen Filter transportiert werden. Beim Absaugen wird durch eine Vakuumpumpe ein Unterdruck erzeugt,
mit dem lose anhaftende Schmutzpartikel eingesogen und in einen Filter transportiert
werden. Das Absaugen ist insbesondere zur Entfernung trockener
Verschmutzungen, wie Staubpartikel, Schleifstaub oder Späne, geeignet. Liegen auch
flüssige oder pastöse Verunreinigungen vor, sind die Haftkräfte meist zu groß.
Auch sehr kleine Partikel (im
Mikrometerbereich) können in der Regel nicht abgesaugt werden, da der maximal erreichbare
Unterdruck von 1 bar nicht ausreicht, einen genügend scharfen Luftstrom zu
erzeugen. In diesen Fällen ist ein Abblasen
oder eine Vibrationsreinigung
erfolgversprechender.
Industriesauger: Kränzle Physikalischer HintergrundBeim Absaugen wird eine Saugdüse über die zu reinigende Bauteiloberfläche gebracht. Eine an die Saugdüse angeschlossene Pumpe erzeugt einen Unterdruck, welcher eine von der Bauteiloberfläche weg gerichtete Luftströmung bewirkt. Diese Luftströmung übt auf jeden an der Oberfläche anhaftenden Partikel eine aerodynamische Kraft aus. Diese Kraft ist proportional zu der Anströmgeschwindigkeit und der Querschnittsfläche des Partikels in Anströmrichtung. Wenn die aerodynamische Widerstandskraft des Partikels die Adhäsionskraft zwischen Partikel und Oberfläche überschreitet, wird der Partikel von der Oberfläche abgelöst und vom Luftstrom mitgerissen. Die Adhäsionskraft, bestimmt durch Van-der-Waals-Kräfte, Massenanziehung, Mikroverklammerung, elektrische, magnetische und kapillare Kräfte, ist vom Partikeldurchmesser abhängig. Sie nimmt mit dem Partikeldurchmesser jedoch in der Regel weniger schnell ab, als die aerodynamische Widerstandskraft. Sehr kleine Partikel (im Mikrometer-Bereich) können daher nicht abgesaugt werden. Größere Partikel, wie z. B. Staub oder Späne, besitzen hingegen im Verhältnis zu ihrem Strömungswiderstand relativ geringe Adhäsion, so dass sie meist leicht abgesaugt werden können. Liegt neben Partikelschmutz auch eine Verschmutzung durch flüssige oder pastöse Stoffe, wie Öle und Fette, vor, sorgen Oberflächenspannung und Kapillarwirkung für eine deutlich festere Haftung der Partikel auf der Oberfläche. Ein Absaugen ist dann wenig erfolgversprechend. Flüssige Verunreinigungen können nur bis zu einem gewissen Maß abgesaugt werden. Es verbleibt in jedem Fall ein nicht entfernbarer Oberflächenbelag zurück. ![]() Bild: Anlagenschema (kaweha) ![]() Bild: Nedermann GmbH, Industriestr. 7a, 65760 Eschborn HaupteinsatzgebieteDas Absaugen wird zumeist zur Entfernung trockener, lose anhaftender Verschmutzungen, wie Staubpartikel oder Späne, eingesetzt. Liegen auch flüssige oder pastöse Verunreinigungen vor, sind die Haftkräfte zumeist zu groß, um die Partikel von der Oberfläche saugen zu können. Auch sehr kleine Partikel (im Mikrometerbereich) können in der Regel nicht abgesaugt werden, da der maximal erreichbare Unterdruck von 1 bar nicht ausreicht, einen genügend scharfen Luftstrom zu erzeugen. In diesen Fällen ist ein Abblasen erfolgversprechender. Das Absaugen ist in Betriebsbereichen, in denen es zu einer starken Staubentwicklung kommen kann, von besonderer Bedeutung, da Stäube von Stoffen wie Mehl, Zucker, Stärke, Getreide oder auch Aluminium mit der Umgebungsluft explosionsfähige Gemische bilden können. Die in diesen Anwendungsfällen eingesetzten Absauganlagen sind in explosionsgeschützter Bauweise auszuführen. Im Werkstattbereich werden oftmals handgeführte Industriestaubsauger zur Reinigung von Böden, Maschinen, Betriebsmittel oder Werkstücken von Staub, Spänen und Werkstattschmutz eingesetzt.
Absauganlagen (kaweha) Umwelt- und Arbeitsschutz
Beim
Absaugen werden zumeist trockene Partikelverschmutzungen, wie Stäube
oder Späne, in Sonderfällen auch Flüssigkeiten, durch den von einer
Pumpe
angesaugten Luftstrom mitgerissen. Die Verunreinigungen werden in der
Regel
bereits vor der Pumpe in einem Filter abgeschieden. Die verwendeten
Filter sind nur begrenzt regenerierbar, so dass die aktiven
Filterelemente von Zeit
zu Zeit ausgetauscht und entsorgt werden müssen. Die
Entsorgungsproblematik
hängt dabei vornehmlich von der Art der ausgefilterten Verschmutzungen
ab. Luftfilter (SMS-Saugtechnik ) Werden große Mengen reaktiver Stäube abgesaugt, sind in den Absauganlagen konstruktive Vorkehrungen gegen mögliche Staubexplosionen zu treffen. Hierzu gehören:
![]() Ex-Schutzanlage (SMS-Saugtechnik) Anlagen und KostenKernstück jeder Absauganlage ist eine Vakuumpumpe bzw. ein Gebläse, mit dem der für die Saugwirkung erforderliche Unterdruck erzeugt werden kann. An diese Pumpe ist ein Filter zum Ausfiltern der eingesaugten Verschmutzungen sowie eine entsprechende Verrohrung mit Saugdüsen angeschlossen, welche, zumeist von Hand, über die zu reinigende Oberfläche geführt werden. Typische Bauformen der verwendeten Vakuumpumpen sind: Seitenkanalverdichter, dreiflügelige Drehkolbengebläse, Drehkolbengebläse mit Voreinlasskühlung und ölfrei arbeitende Schraubenverdichter. Die nachfolgende Tabelle stellt den erzeugbaren Unterdruck in Abhängigkeit von dem Pumpentyp dar:
![]() Seitenkanalverdichter Die Leistungsaufnahme liegt bei den Seitenkanalverdichtern meist bei einigen wenigen Kilowatt und kann bei Kolbenverdichtern bis zu 250 kW betragen. Im industriellen Bereich werden sowohl fest installierte, als auch transportable Absauganlagen (Industrie-Staubsauger) eingesetzt. ReferenzenOnline-Artikel des US-Amerikanischen "Parts Cleaning Web" http://www.partscleaningweb.com Online-Artikel der Zeitschrift "JOT - Journal für Oberflächentechnik" www.jot-oberflaeche.de
Name des Autors: team
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Beim
Absaugen werden zumeist trockene Partikelverschmutzungen, wie Stäube
oder Späne, in Sonderfällen auch Flüssigkeiten, durch den von einer
Pumpe
angesaugten Luftstrom mitgerissen. Die Verunreinigungen werden in der
Regel
bereits vor der Pumpe in einem Filter abgeschieden. Die verwendeten
Filter sind nur begrenzt regenerierbar, so dass die aktiven
Filterelemente von Zeit
zu Zeit ausgetauscht und entsorgt werden müssen. Die
Entsorgungsproblematik
hängt dabei vornehmlich von der Art der ausgefilterten Verschmutzungen
ab. 

