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Ausklopfen

Unter Ausklopfen wird allgemein jedes Entfernen von Verunreinigungen durch Klopfen verstanden.

Prinzip: Unter Ausklopfen wird allgemein jedes Entfernen von Verunreinigungen durch Klopfen verstanden. Dabei wird durch ein geeignetes Klopfwerkzeug ein Impuls auf das zu reinigende Werkstück übertragen, wodurch es kurzzeitig stark beschleunigt bzw. zum Schwingen angeregt wird. Verunreinigungen können dabei abgelöst werden, wenn die Massenträgheit der Verunreinigungen die Haftung zwischen Werkstück und Verschmutzungen übertrifft.












a) Erstellen der Form
















b) Gießen


















c) Ausklopfen (Ekotec)


Einsatzgebiete: Bei dem Ausklopfen handelt es sich um ein Grobreinigungsverfahren, mit dem große Mengen an Verschmutzungen in sehr kurzer Zeit und mit geringem anlagentechnischen Aufwand entfernt werden können. Dabei können jedoch keine hohen Reinheitsgrade erzielt werden. Das Ausklopfen wird daher zumeist als ein erster Vorreinigungsschritt durchgeführt, an den sich weitere Schritte anschließen. Die typischen Einsatzbereiche des Verfahrens sind:


  • Putzen von Gussstücken
  • Reinigen von Teppichen und Textilien
  • Reinigen von Filtern
  • Entfernen von Fliesen und Ausmauerungen
  • Reinigen von -Verschalungselementen


Das Ausklopfen erfolgt zumeist von Hand mit einfachen Klopfwerkzeugen (z. B. Hämmern). In Gießprozessen, die für hohe Stückzahlen ausgelegt sind, erfolgt das Ausklopfen zum Teil auch automatisiert.


Arbeitsschutz: Beim Ausklopfen ist meist das Tragen von Atemschutz empfehlenswert, da durch die Impulsübertragung und hochfrequente Schwingungen des Bauteils große Mengen Staub anfallen können. Zudem entsteht oftmals ein erheblicher Lärmpegel. Dies ist insbesondere bei der Reinigung metallischer Werkstücke der Fall. Beim Ausklopfen von Hand sollte daher Ohrenschutz getragen werden; automatisierte Klopfgeräte sollten nach Möglichkeit mit entsprechendem Lärmschutz versehen werden.

Name des Autors: team