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Bürstreinigung mit Reinigungsmittel

Für die Reinigungswirkung bei der Bürstreinigung mit Reinigungsmittel sind sowohl das Lösevermögen des verwendeten Reinigers, als auch die mechanische Wirkung der eingesetzten Bürste verantwortlich.

Für die Reinigungswirkung bei der Bürstreinigung mit Reinigungsmittel sind sowohl das Lösevermögen des verwendeten Reinigers, als auch die mechanische Wirkung der eingesetzten Bürste verantwortlich. Während das Lösemittel den am Bauteil haftenden Schmutz löst, entfernen die Borsten der Bürste bereits angelöste Verschmutzungen und transportieren frisches Lösemittel an die zu reinigende Stelle. Im Lösemittel unlöslicher Schmutz kann durch die abrasive Wirkung der Bürste von der Oberfläche entfernt und im Reinigungsmittel dispergiert werden. Wird die Bürstreinigung ohne Reinigungsmittel durchgeführt, wird sie den mechanischen Reinigungsverfahren zugeordnet (Bürsten/Fegen).











www.lifa.net













www.holzbauer.at
www.f-m-b.de

Gereinigt werden können alle Materialien, die vom verwendeten Reiniger und der gewählten Bürste nicht angegriffen werden. Typische Anwendungsbeispiele sind automatische PKW-Waschanlagen, Bodenkehrmaschinen, Reinigungsanlagen für Gläser und Flaschen, Anlagen zur Reinigung von Profilen und Bändern im Durchlauf oder Rohrreinigungssysteme.



Physikalischer Hintergrund


Für die Reinigungswirkung bei der Bürstreiniger mit Reinigungsmittel sind sowohl das Lösevermögen des verwendeten Reinigers, als auch die mechanische Wirkung der eingesetzten Bürste verantwortlich. Während das Lösemittel den am Bauteil haftenden Schmutz löst, entfernen die Borsten der Bürste bereits angelöste Verschmutzungen. So wird zum einen die Dicke der Verschmutzungsschicht schneller verringert, und zum anderen wird durch die Verwirbelung der Grenzschicht an der Oberfläche ständig frisches Lösemittel an die zu reinigenden Stellen transportiert, was den Lösevorgang beschleunigt. Im Lösemittel unlöslicher Schmutz kann durch die abrasive Wirkung der Bürste von der Oberfläche entfernt und im Reinigungsmittel dispergiert werden.

Bürsten

Es werden Bürsten verwendet, deren Borsten, je nach Art der Verschmutzung und Empfindlichkeit des Grundmaterials, aus Stahldrähten, festen Kunststoff- oder Naturfasern bestehen. Die Reinigungswirkung einer Bürste hängt von der Werkstoffart, der Härte, Dicke und Länge der Borsten, der Besatzdichte, der Verzopfungsart, dem Füllstoff zwischen den Borsten sowie von der Geschwindigkeit und dem Druck ab, mit dem die Bürste über das zu reinigende Bauteil bewegt wird. Außerdem ist die Anpassungsfähigkeit der Bürste an das zu reinigende Bauteil sehr wichtig, um eine hohe Reinigungsleistung zu erzielen. Daher existiert eine Vielzahl von einsatzspezifischen Bürstenformen.































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Reinigungsmittel


Genauso wichtig wie die Auswahl einer für den Anwendungsfall geeignete Bürste ist die Wahl eines geeigneten Reinigungsmittels. Das Reinigungsmittel sollte nach Möglichkeit in der Lage sein, die zu entfernenden Verschmutzungen zu lösen. Ist dies nicht möglich, sollten die Verschmutzungen zumindest emulgiert werden können. Um die Bauteiloberfläche während der Reinigung nicht zu beschädigen, darf das Lösemittel die Oberfläche des Bauteils nicht angreifen. Zur Verstärkung der abrasiven Wirkung können im Reiniger feine Schleifpartikel enthalten sein.



Haupteinsatzgebiete


Bürsten werden in der industriellen Reinigung häufig zum Entfernen festhaftender Verunreinigungen und Oberflächenbeläge, wie Zunder, Farben, Flugrost, Oxidschichten und Werkstattschmutz, verwendet. Dabei kommen harte Bürsten zum Einsatz, die die Verunreinigungen vornehmlich durch abrasive Wirkung entfernen. In vielen Einsatzfällen werden jedoch auch sehr weiche Bürsten für eine oberflächenschonende Reinigung verwendet. Der Reinigungseffekt beruht hierbei vornehmlich auf dem Lösen oder Emulgieren der Verunreinigungen durch das Reinigungsmittel. Der Einsatz weicher Bürsten dient dabei der Beschleunigung des Lösevorgangs durch die Verwirbelung der Grenzschicht. Welche Verschmutzungen entfernt werden können, hängt maßgeblich von dem verwendeten Reinigungsmittel ab.


Gereinigt werden können alle Materialien, die vom verwendeten Reiniger und der gewählten Bürste nicht angegriffen werden. Als Faustregel gilt, dass das Material der Borsten nicht härter sein sollte als die Oberfläche des zu reinigenden Bauteils.


Bekannte Beispiele sind die Reinigung von Gläsern und Flaschen, PKW-Waschanlagen, die Reinigung von Profilen, die Reinigung von Böden und die Reinigung flächiger Bauteile. Je nach Anwendungsfall werden dabei unterschiedliche Bürstanlagen eingesetzt (siehe Anlagenbauformen).



Umwelt- und Arbeitsschutz


Die umwelt- und arbeitsschutztechnischen Probleme bei der Bürstreinigung hängen in erster Linie von der Art des verwendeten Reinigers ab. Einzelheiten über die Anwendungsgebiete und Einsatzgrenzen sowie die Aufbereitung und Entsorgung gebrauchter Reiniger sind bei den einzelnen Reinigern aufgeführt. Wird das Bürsten von Hand durchgeführt, kann es, je nach verwendetem Reiniger, erforderlich sein, Schutzausrüstung, wie Atemschutz oder Handschuhen, zu tragen.




Anlagen und Kosten



Bürsten werden oft zur Reinigung von Gläsern und Flaschen verwendet, da so auch schwer erreichbare Stellen gezielt gereinigt werden können. Die Bürsten können still stehend oder rotierend angebracht werden.










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Ein bekannter Einsatzfall sind PKW-Waschanlagen. Hierbei werden rotierende Bürsten um das Fahrzeug geführt.












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Reinigungsanlagen für Böden sind für unterschiedliche Bodenbeläge für den Innen- und Außenbereich erhältlich.











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Reinigungsanlagen für Rohre werden zur Innenreinigung von Rohren sowohl nach der Produktion als auch bei der Wartung und Instandhaltung von Anlagen eingesetzt.


















PrecisionCleaningWeb








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Referenzen


Online-Magazin "Precision Cleaning Web"
www.precisioncleaningweb.com

US-Amerikanische Wissensbasis "Sage: Solvent Alternatives Guide"
http://sage.rti.org

T. W. Jelinek
Reinigen und Entfetten in der Metallindustrie
1. Auflage, Eugen G. Leuze Verlag, 1999



Name des Autors: team